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Geschrieben am 15.4.2010 um 21.45 Uhr
Hallo liebe Rasteder!

Lieben Sie den Park ebenso wie ich? Und ist Ihnen in diesem Jahr wieder etwas aufgefallen?
Genau, der Wald hat bald keine Bäume mehr.
Dank dem Väterchen Frost ist es nach längerer Zeit wieder mal gelungen beiden Inseln im Ellernteich zu Leibe zu Rücken, ebenso diversen Bäumen - wahrlich nicht nur Bäumchen - in der Wolfsschlucht und an vielen Stellen rund um den Ellern.
Passend zum Abholzungstermin wurde ein fast halbseitiger Bericht in der NWZ abgedruckt, wo dann gleich schon einmal von dringend notwendigen Pflegemaßnahmen gesprochen wurde. Außerdem wurden aus den "Sichtachsen" der vergangenen Jahre "Blickbeziehungen", diesmal nicht auf Tankstellen und Hotels, sondern auf Sportplätze und Freibäder.
Und haben sich die Anwohner der Mühlenstraße eigentlich gefreut, dass ihr hinterer Teil des Gartens freigelegt wurde und sie somit Bestandteil einer Blickbeziehung vom Schwanenhügel/Rennplatz/Sattelplatz wurden?
Wollen wir eigentlich einen "Park" oder lieber einen "Wald", in dem man auf dem Rennplatz nicht sieht, wer am Hirschtor seinen Spaziergang beginnt?
Gut, ich bin weder Landschaftsgärtner, Mitglied im Freundeskreis Schloßpark e.V. und dadurch vielleicht ein Kulturbanause. Manche Dinge finde ich auch durchaus schön, z.B. die Erneuerung des Zaunes am Friedhof. Pflege im Wald muss auch sein, richtig. Ich freue mich über gut befestigte Wege, den ein oder anderen freigelegten alten Baum, die Säule auf dem Sängerplatz, aber gleichzeitig reicht es jetzt mit Blickbeziehungen und Sichtachsen. Außerdem - Holz ist teuer, ein Schelm, wer dabei Böses denkt....
Hoffentlich kann ich hier mal eine kleine Diskussion lostreten, gerne lasse ich mich auch überzeugen, dass das alles so muß, aber einfach wird es nicht :-)).

Geschrieben am 16.4.2010 um 11.52 Uhr
Lieber/e Unbekannte,

man kann sicher geteilter Meinung sein über diese radikalen Veränderungen. - Ich würde auch gerne an einer Diskussion darüber teilnehmen ... aber nicht anonym !? Ich möchte dann schon wissen mit wem ich mich "unterhalte".

Freundlicher Gruß von Arndt Bruhn.

Geschrieben am 16.4.2010 um 12.49 Uhr
Hallo, Arndt,

da hast du sicherlich Recht, aber ich muss den Unbekannten in Schutz nehmen. Der Text ist ja ein wenig länger. Kann sein, dass der Autor so lange daran gesessen hat, dass er zwischendurch ausgeloggt wurde. Dann steht der Text dort, aber nicht mehr der Name des Autoren.

Wenn sich der Autor meldet, können wir ihm den Forenbeitrag wieder zuordnen!

Schöne Grüße,
Christian

Geschrieben am 16.4.2010 um 13.18 Uhr
Hoppla, da ist wohl was schief gelaufen. Nichts liegt mir ferner, als ein anonymer Beitrag. In einer ruhigen Minute werde ich mal schauen, was ich falsch gemacht habe. Also, hier bin ich, Ulrike Erdmann, aufgewachsen in Rastede, wohnhaft jetzt und in Zukunft hoffentlich ebenda.
Dennoch, ein Foto wird es nicht geben, und so hoffe ich, dass damit dann auch alle einverstanden sind und weiter in diesem Forum sich äußern werden.

Herzliche Grüße

Ulrike Erdmann

Geschrieben am 17.4.2010 um 9.47 Uhr
Alles klar. Danke Ulrike und Christian. Schön wenn es immer eine so einfache Erklärung gibt. - Habe im Moment viel um die Ohren und kann mich mit dem Thema derzeit nicht befassen. - Gruß Arndt Bruhn

Geändert am 17.4.2010 um 9.48 Uhr
Geschrieben am 17.4.2010 um 18.39 Uhr
Hallo Ulrike,
das mit dem Foto finde ich schade, denn ich bin jeden Tag im Schlosspark. Wäre doch schön, wenn ich Dich wieder erkennen und ansprechen könnte, wenn ich Dich am Ort des Geschehen treffen würde.
Viele Grüße, Silke

Geschrieben am 17.4.2010 um 19.22 Uhr
Ja genau so ist es!!!! Ich und auch einigen anderen ist es ja schon sauer aufgestossen was da passiert! Das Thema ist schon des öfteren hier in verschiedenen Sparten aufgetaucht, mit Artikeln genauso wie den tollen Fotos von Silke!

Im letzten gedruckten mein-rastede.de wurde das Thema auch ja schon aufgenommen! Ich bin auch keine Gärtnerin aber daß was da im Park passiert finde ich auch nur traurig, wenn man durch die Wolfsschlucht geht können einem nur die Augen tränen, meine Jungs sind letztens mit mir mit dem Rad da durchgefahren so wir schon viele Jahre vorher und selbst denen mit ihren 13 Jahren ist aufgefallen wieviele Bäume gefällt am Wegesrand liegen!

War nicht gerade erst eine Holzauktion im Park????? Ich bin der festen Überzeugung das die Fällungen auch hier ihre Erfüllung sehen, Holzpreise steigen im Augenblick ja fast so wie Benzinpreise! Ich habe übrigens keinen Kamin habe das nur von Bekannten gehört die immer wieder fragen ob wir nicht noch einen Baum hätten!!! Hätten wir schon, gibt es aber mit Sicherheit nicht!!!!!!

Die Sichtachsen die entstanden sind finde ich völlig übertrieben, früher konnte man noch durch den Park gehen ohne jeden anderen Spaziergänger zu sehen. Ich weiche schon oft auf den Hasbruch aus wo es Gott sei Dank nicht so ist, leider muß man da aber wieder mit dem Auto hinfahren. Im Park macht es mir aber z.B. am Wochenende keinen Spaß mehr zu laufen weil man vor lauter Menschen dank der Sichtachsen ja fast keine Bäume mehr sieht!

Geschrieben am 18.4.2010 um 11.39 Uhr
Hallo Silke,

zu oft habe ich von missbräuchlicher Verwendung von privaten Fotos im Internet gehört. Deshalb - wenn man sich kennenlernen möchte, Zeitpunkt und Ort bestimmen und dann kann man gemeinsam eine Ortsbegehung starten. Und auch ich bin tagtäglich im Park mit meinem wuscheligen Vierbeiner unterwegs - von dem könnte ich vielleicht ein Foto einstellen....hmhmhm...denke mal drüber nach.

Geschrieben am 22.4.2010 um 11.13 Uhr
Hallo Ulrike, hallo Anja,
den Zustand und Eure Eindrücke vom Schlosspark habt Ihr sehr schön beschrieben. Das Thema besteht schon länger im Portal und wurde nicht erst an Ostern entdeckt.
Aber eines muss uns klar sein: Der Schlosspark ist leider kein Naturschutzgebiet (soweit ich weiß) und wird von Seiten der Gemeinde für Tourismus und Großveranstaltungen wirtschaftlich und vom Parkeigentümer forstwirtschaftlich genutzt. Ob Denkmalschutz und Naturschutz auf einer Linie sind, kann ich nicht beurteilen.

Aber solange sich an diesem Forum keine anderen Gruppen, wie z.B. die Gemeinde selbst als N@chbarin oder der Freundeskreis des Schlossparks angesprochen fühlen, um dem Bürger etwas mehr Transparenz in das Vorhaben zu vermitteln, halte ich persönlich die Diskussion sehr schwerfällig und an dieser Stelle nicht geeignet. Da erwarte ich als Leser der NWZ mal eine ausführliche neutrale Berichterstattung über die weiteren Maßnahmen, z.B. die Neubepflanzung der Inseln.

Geändert am 22.4.2010 um 11.29 Uhr
Geschrieben am 24.4.2010 um 10.42 Uhr
Hallo Silke,

ich gebe dir Recht, habe auch den Eindruck daß es kein Sch.... interessiert was wir hier schreiben oder der Eindruck entsteht daß es nur ein paar Menschen verwundert was da im Park passiert! Vielleicht würde ja ein Leserbrief in der NWZ etwas bewirken der um eine wie von dir beschriebene Berichterstattung bittet???? Vielleicht kann man ja auch einen im Namen von mehreren Bürgern schreiben??

Geschrieben am 28.4.2010 um 8.39 Uhr
Vielen Dank für die heutige Berichterstattung in der NWZ. Nun kann die Diskussion ja weiter gehen. Vielleicht lesen wir noch nochmal etwas von Neueinsteigern im Portal?

Geschrieben am 28.4.2010 um 13.16 Uhr
War ja gar keine Leserbrief mehr nötig..... Danke für die Aufklärung in der NWZ heute.

Geschrieben am 15.5.2010 um 22.54 Uhr
Hallo zusammen!

Ja, nun sind sie da - die Neuanpflanzungen. Und darüber freue ich mich, genauso über die Pflasterung der Zufahrt zum Ellernparkplatz. Bei schlechtem Wetter musste man nämlich schon ab und an mal als Fußgänger einen Satz ins Gebüsch machen, wenn ein Spaziergänger mit Auto angebraust kam:-).
Ich brauche aber troztdem einen kleinen Denkanstoß: Warum wurde denn unter den Kastanien auf dem Rennplatz neu gepflanzt? Sind das etwa schon Nachfolger der zukünftig zu fällenden Kastanien? Haben die Neulinge eine Chance zu wachsen? Oft wurde doch erklärt, alte große Bäume müssen weichen, damit die jungen, kräftigen darunter besser wachsen. Also, wenn ich das auf die Rennplatzkastanien übertrage .... adé

Geschrieben am 13.6.2010 um 22.38 Uhr
Hallo zusammen!
Was mir heute an unserem Park aufgefallen ist, möchte ich hier zur Diskussion stellen:
Die Parkeinfahrt von der Mühlenstraße aus wurde gepflastert, das mag ja sinnvoll sein.
Im Zuge dieser Maßnahme wurde der neben der PKW-Einfahrt liegende Fußweg einfach weggenommen. Schlimmer noch: Er wurde mit einem querliegenden Stamm blockiert. Einen Warn-Hinweiß, dass dieser Rad- und Fußweg abrupt stoppt, gibt es nicht. Hoffenlich saust da in der Dämmerungnicht mal ein "Gewohnheits"mensch als Jogger oder mit dem Fahrrad in diese Absperrung.
Aber, was ich schlimmer finde: Alle Fußgänger sind jetzt genötigt, über die Auto-Einfahrt zu gehen. Im Klartext, selbst Kinder müssen sich durch die stinkenden Abgase schlängeln, um in den Park zu gelangen.
Gegenüber liegt das Altenheim. Auch die älteren Leute sowie Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer, sie alle müssen sich zwischen diese Autos begeben.
Der Sinn dessen, dass der funktionale Fußweg einfach abgesperrt wurde ist mir nicht einleuchtend. Dazu wird man veräppelt, indem man zunächst bis genau vor diese Sperre geführt wird, um dann festzustellen, dass es dort nicht weitergeht - man muss dann umkehren.
Was man sich dabei gedacht hat, den Fußweg außer Betrieb zu nehmen und die Leute zwischen die Autos zu schicken, das würde ich gerne erklärt kriegen.
Aus meiner Sicht wieder eine Kapriole der ohnehin schon sehr verfehlten Raumplanung in Rastede.
Schöne Grüße





Geschrieben am 29.11.2010 um 22.27 Uhr
Liebe Ulrike,
gerade aus diesem Grund bin ich nun Mitglied im Freundeskreis geworden und siehe da, so viele Gleichgesinnte. Sichtachsen heisst das Zauberwort, macht ja auch teilweise Sinn, die alte, historische Parkanlage aus ihrem Dornröschenschlaf stückweise zu erwecken. Nicht ganz nachvollziehen kann ich jedoch das Fällen von Bäumen und das Pflanzen von Büschen oder Buschgruppen, Schilda lässt da sicherlich grüßen. Scheinbar war da der Etat der Dorfbegrünung noch nicht ganz ausgeschöpft und wo Geld nur so sinnfrei rumliegt, da bringt man es besser unter die Leute. Und Kettensägen wird es Ende diesen Jahrhunderts noch geben und so wird sicherlich in 40-80 Jahren dieser Unfug wieder beseitigt.
Aprospos Unfug, die Partei der Kettensägenliebhaber im Gemeinderat ist schon wieder aktiv, ja die Kettensägen liegen hier bei uns ja sehr locker im Regal und da juckt es schon wieder in den Fingern. Erst das Nordkreuz, dann das Gewebegebiet Neusüdende und die marode Cäcilieneiche südlich Schlosspark, unter der keine Kinder mehr spielen durften und nun die "Gammeleiche" am Marktplatz, die auch die Sicht versperrt. Zwar nicht auf die schönen neuen Gewebebetriebe, die sich nicht verstecken sollen. Nein, diesmal nimmt der Baum die Sicht vom Gebäude der Residenzort-GmbH auf den Markplatz. Ja, bei uns ist wirklich kein Argument zu blöd.

Im Rhein-Main-Gebiet oder Ruhrgebiet werden Industriebrachen für viel Geld renaturiert, im Ammerland ist noch viel Platz für Beton und noch mehr für Betonköpfe .






Geändert am 29.11.2010 um 22.33 Uhr
Geschrieben am 1.12.2010 um 21.29 Uhr
Ich habe auch verwundert den Artikel in der NWZ gelesen und trotzdem ich heute Nachmittag einen kleinen Umweg genommen habe kann ich keine "Gammeleiche" entdecken die irgendwie auf irgendwas den Blick versperrt!! Was kann denn schöner sein als der Anblick eines Baumes??? Der Blick auf ein häßliches Residenzortrondell oder der Anblick auf den gepflasterten Marktplatz?? Versteh ich irgendwie nicht.

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