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Rastede -
Seit September dieses Jahres gehe ich wieder zur Schule. Nach etlichen Arbeitsjahren in meinem erlernten Beruf möchte ich noch einmal neue Wege gehen. Morgens um acht Uhr ist Unterrichtsbeginn. Es klingelt wie früher zur Pause, das Butterbrot wird auf dem Pausenhof verschlungen und um fünfzehn Uhr ist Schulschluss. Auch Hausaufgaben stehen auf der Tagesordnung. Mit einem ersten „Sehr gut“ in einer Lernzielkontrolle, habe ich vor meinen Enkelkindern furchtbar angegeben.
Viel Privates bleibt jedoch auf der Strecke, aber an diesem Wochenende nahm ich mir Zeit für die „Oma“, die ich ja nun einmal bin. So fuhr ich am Freitagabend mit meinem jüngsten Enkelkind einkaufen. Felina:“ Du Oma, wo fahren wir noch hin?“ „ In den Supermarkt.“ „ Ach, habe ich schon wieder vergessen.“ „ Du musst ja nicht fahren“, antwortete ich. Felina: „ Mama muss auch immer fahren, ich möchte keine Mama sein.“ „ Warum nicht?“ Mein Enkelkind:“ Ich will später nicht so gerne Autofahren. Ich werde Tante, Tanten müssen nämlich nicht Autofahren.“ Ich lächelte um dieser Weisheit und ersparte mir die Erklärung.
Wieder daheim gab es zum Abendbrot unter anderem Vollkornbrot belegt mit Schinken.„ Oma, was ist das auf dem Brot?“ Meine nicht gründlich überdachte Antwort:“ Schinken vom toten Schwein.“ Aus den Augenwinkeln sah ich Felina unlustig am Brot knabbern. „ Oma?“ „ Ja?“ „ Ich mag keine toten Tiere, ich möchte lieber Sauerkirschmarmelade.“
In null- Komma- nix hatte ich mein Enkelkind zum Vegetarier gemacht.
Am Samstag war Enkelkind Nummer zwei, eigentlich die Nummer eins, da einige Jahre älter,auf „Oma Besuch“. Wir vertrieben uns die Zeit mit Personen raten. Millane musste sich einen Verwandten oder Bekannten aus der Familie aussuchen und ich musste durch Fragen herausfinden, um welche Person es sich handelt. Meine erste Frage: „Ist dieser Mensch eine Frau?“ „Ja.“ „ Hat sie dunkle Haare?“ „Ja.“ „ Ist sie verheiratet?“ „Ja.“ „Ist sie jünger als ich?“ „Nein.“ „Hat sie einen Führerschein?“ Mein Enkelkind: „Hatte sie mal, bis sie ein Huhn überfahren hat.“ Ich: „ Aber deswegen wird einem doch nicht der Führerschein entzogen.“ Millane: „ Meine andere Oma kommt aus Russland, das weißt du doch. Da ist das anders.“ „Das weiß ich und wieso ist das da anders?“ Todernst antwortete mein Enkelkind: „Da werden die Hühner gegessen und nicht überfahren“.
Na, wenigstens wusste ich jetzt, um welche Person es sich handelt!
Viel Privates bleibt jedoch auf der Strecke, aber an diesem Wochenende nahm ich mir Zeit für die „Oma“, die ich ja nun einmal bin. So fuhr ich am Freitagabend mit meinem jüngsten Enkelkind einkaufen. Felina:“ Du Oma, wo fahren wir noch hin?“ „ In den Supermarkt.“ „ Ach, habe ich schon wieder vergessen.“ „ Du musst ja nicht fahren“, antwortete ich. Felina: „ Mama muss auch immer fahren, ich möchte keine Mama sein.“ „ Warum nicht?“ Mein Enkelkind:“ Ich will später nicht so gerne Autofahren. Ich werde Tante, Tanten müssen nämlich nicht Autofahren.“ Ich lächelte um dieser Weisheit und ersparte mir die Erklärung.
Wieder daheim gab es zum Abendbrot unter anderem Vollkornbrot belegt mit Schinken.„ Oma, was ist das auf dem Brot?“ Meine nicht gründlich überdachte Antwort:“ Schinken vom toten Schwein.“ Aus den Augenwinkeln sah ich Felina unlustig am Brot knabbern. „ Oma?“ „ Ja?“ „ Ich mag keine toten Tiere, ich möchte lieber Sauerkirschmarmelade.“
In null- Komma- nix hatte ich mein Enkelkind zum Vegetarier gemacht.
Am Samstag war Enkelkind Nummer zwei, eigentlich die Nummer eins, da einige Jahre älter,auf „Oma Besuch“. Wir vertrieben uns die Zeit mit Personen raten. Millane musste sich einen Verwandten oder Bekannten aus der Familie aussuchen und ich musste durch Fragen herausfinden, um welche Person es sich handelt. Meine erste Frage: „Ist dieser Mensch eine Frau?“ „Ja.“ „ Hat sie dunkle Haare?“ „Ja.“ „ Ist sie verheiratet?“ „Ja.“ „Ist sie jünger als ich?“ „Nein.“ „Hat sie einen Führerschein?“ Mein Enkelkind: „Hatte sie mal, bis sie ein Huhn überfahren hat.“ Ich: „ Aber deswegen wird einem doch nicht der Führerschein entzogen.“ Millane: „ Meine andere Oma kommt aus Russland, das weißt du doch. Da ist das anders.“ „Das weiß ich und wieso ist das da anders?“ Todernst antwortete mein Enkelkind: „Da werden die Hühner gegessen und nicht überfahren“.
Na, wenigstens wusste ich jetzt, um welche Person es sich handelt!
Kommentar 4/4
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BetreffHallo TineDatum27.10.2011, 23:14 UhrAutorAnja v. Waaden-ArnkenTextNa da hast du dir ja eine schöne Aufgabe gesucht! Da ich seit gut zwei Jahren meine an Demenz erkrankte Schwiegermutter betreue und pflege weiß ich wie schwierig der Umgang mit dieser Krankheit ist. Respekt vor deiner Entscheidung und ich wünsche dir viel Erfolg und ich denke du bist genau die Richtige für solch eine Aufgabe, es sollte mehr von solchen Menschen wie dich geben. Liebe Grüße Anja
Kommentar 3/4
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BetreffHallo TineDatum24.10.2011, 19:21 UhrAutorIngrid SchulzTextJa, die lieben Kleinen! Eine schöne Geschichte zum Schmunzeln. Ich freu mich auch schon auf´s Wochenende, dann sehe ich meine Enkelkinder auch mal wieder.
Kommentar 2/4
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BetreffMoin Anja,Datum24.10.2011, 19:20 UhrAutorBettina ZippelTextich mache den Betreuungsschein für Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Macht sehr viel Freude der Unterricht und im Dezember beginnt das Praktium. Lieben Gruß von Tina
Kommentar 1/4
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BetreffWeiterbildungDatum24.10.2011, 18:32 UhrAutorAnja v. Waaden-ArnkenTextLiebe Bettina, was für eine "Ausbildung" machst du denn da? Sehr schön geschrieben, ich mußte immer wieder beim Lesen schmunzeln...
Die lieben Kleinen, wie die die Sachen immer so auslegen....
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