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Rastede -
Die vier Kerzen
Adventsgedicht
Im Advent, zur Weihnachtszeit,
da war es hell im Zimmer.
Vier Kerzen waren aufgereiht,
und leuchteten wie immer.
Doch zum Flackern und zum Knistern
hörte man die Kerzen flüstern.
Die erste Kerze seufzt und spricht:
Mein Licht brennt für den FRIEDEN,
die Menschen aber wolln mich nicht,
es ist nur Streit hienieden."
Die Kerze verlor den schönen Glanz,
wurde klein und kleiner und erlosch dann ganz.
Die zweite Kerze traurig spricht:
Für den GLAUBEN will ich brennen,
doch Gottes Worten glaubt man nicht,
Glauben will man nicht mehr kennen.
Ein Luftzug wehte durch das Haus,
die zweite Kerze, die ging aus.
Die dritte Kerze kraftlos spricht:
Die LIEBE will ich künden,
doch mit Neid und Hass im Angesicht
kann kein Lieb man finden.
So flüsterte sie und ward ganz klein,
erlosch und verlor den hellen Schein.
Ins Zimmer trat ein kleines Kind,
sah die Kerzen, die nicht scheinen,
erloschen durch den kalten Wind,
fast fing es an zu weinen.
Mit Tränen es sehr traurig spricht:
Leuchtet, ich brauche euer Licht!
Da fällt die vierte Kerze ein:
HOFFNUNG will ich geben,
mit meinem hellen Schein
solln alle Kerzen leben.
Hoffnung will ich hell verkünden
und alle Kerzen neu entzünden!
( Unbekannter Verfasser: In Versform gebracht von Josef Werner Schmitt )
Adventsgedicht
Im Advent, zur Weihnachtszeit,
da war es hell im Zimmer.
Vier Kerzen waren aufgereiht,
und leuchteten wie immer.
Doch zum Flackern und zum Knistern
hörte man die Kerzen flüstern.
Die erste Kerze seufzt und spricht:
Mein Licht brennt für den FRIEDEN,
die Menschen aber wolln mich nicht,
es ist nur Streit hienieden."
Die Kerze verlor den schönen Glanz,
wurde klein und kleiner und erlosch dann ganz.
Die zweite Kerze traurig spricht:
Für den GLAUBEN will ich brennen,
doch Gottes Worten glaubt man nicht,
Glauben will man nicht mehr kennen.
Ein Luftzug wehte durch das Haus,
die zweite Kerze, die ging aus.
Die dritte Kerze kraftlos spricht:
Die LIEBE will ich künden,
doch mit Neid und Hass im Angesicht
kann kein Lieb man finden.
So flüsterte sie und ward ganz klein,
erlosch und verlor den hellen Schein.
Ins Zimmer trat ein kleines Kind,
sah die Kerzen, die nicht scheinen,
erloschen durch den kalten Wind,
fast fing es an zu weinen.
Mit Tränen es sehr traurig spricht:
Leuchtet, ich brauche euer Licht!
Da fällt die vierte Kerze ein:
HOFFNUNG will ich geben,
mit meinem hellen Schein
solln alle Kerzen leben.
Hoffnung will ich hell verkünden
und alle Kerzen neu entzünden!
( Unbekannter Verfasser: In Versform gebracht von Josef Werner Schmitt )
Kommentar 2/2
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BetreffGedichteDatum29.11.2010, 7:54 UhrAutorEva StaschenTextJa, liebe Tina, ich mußte schon als Kleinkind, besonders zur Weihnachtszeit, auch immer so viele Gedichte lernen und sie dann am Heiligabend unter dem so schön geschmückten Tannenbaum aufsagen!
Aber auch in der Schule, wir hatten den Gedichtband AUS DEUTSCHEM HERZEN und mußten sehr viele der Gedichte und alle Balladen lernen, zum Glück hatte ich Freude daran und es fiel mir nicht schwer! Dieses alte Buch - 7. Auflage von 1959 - habe ich immer noch!
Kommentar 1/2
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BetreffAdventDatum28.11.2010, 18:10 UhrAutorBettina ZippelTextkann so gemütlich sein, bei Kerzenschein. Mein Enkelkind muss derzeit in der Schule etliche Gedichte auswendig lernen und sie trägt sie mir dann vor.Ganz dicken Gruß vonTina
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