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Rastede -
Die Bitte nach der Teilnahme an einer Umfrage ist bei uns schon etwas länger her. Es handelt sich eigentlich um "die üblichen Fragen", nett vorgetragen und nach ein paar Minuten war alles vorbei.
Heute erhielten wir dann den Anruf, der sich darauf bezieht, dass man in der Umfrage wohl angegeben hätte, dass man (subjektiv) zu viel Steuern bezahlt. Nun bietet man uns an, nach einem persönlichen Gespräch, zukünftig vo Finanzamt einen Teil der Steuern erstattet zu bekommen. Das wäre deutsche Steuergesetzgebung: wer ein bestimmtes Einkommen ÜBERschreitet, bekommt auf Antrag etwas zurück. Ich erlaubte mir, dass Gespräch dahingehend abzukürzen, dass es dann wohl um Vermögenswirksame Leistungen, Riester- oder Rürup-Renten ginge, da man dabei für seine Eigenbeiträge unter gewissen Voraussetzungen eine staatliche Zulage erhält. Nun wollte ich also noch wissen, um welche der drei Möglichkeiten es sich handelt. Die (sehr ordinäre) Telefonistin machte sich lustig und beharrte darauf, dass ihr Vortrag richtig gewesen sei und ich keinen derartigen Vertrag abschließen solle. Ich beendete das Telefonat aufgrund ihrer unverschämt frechen Art und recherchierte im Internet:
Die anrufende "WIrtschaftsagentur" agiert offenbar überall in Deutschland nach diesem Schema. Natürlich gibt es keine Steuererstattung - allerdings lag ich doch mit meinen Vermutungen falsch: tatsächlich sollen Immobilien auf Kredit verhökert werden. Durch die Zinslast und Abschreibungen ergeben sich tatsächlich Nach-Steuer-Vorteile. Aber natürlich nur, wenn die Vermietung glückt bzw. in angenommener Höhe zu Stande gekommt. Auch darf der Zins nicht steigen und selbst wenn alles gut geht: man halst sich eine fremdfinanzierte Immobilie, überwiegend in den neuen Bundesländern auf.
Es gibt wenige, für die das passt - aber für die gibt es auch seriöse Berater und Vermittler. Auf derartigen Telefonbetrug sollte niemand hereinfallen - vielleicht kann ich ja jemanden durch meinen Beitrag davor bewahren!?
Heute erhielten wir dann den Anruf, der sich darauf bezieht, dass man in der Umfrage wohl angegeben hätte, dass man (subjektiv) zu viel Steuern bezahlt. Nun bietet man uns an, nach einem persönlichen Gespräch, zukünftig vo Finanzamt einen Teil der Steuern erstattet zu bekommen. Das wäre deutsche Steuergesetzgebung: wer ein bestimmtes Einkommen ÜBERschreitet, bekommt auf Antrag etwas zurück. Ich erlaubte mir, dass Gespräch dahingehend abzukürzen, dass es dann wohl um Vermögenswirksame Leistungen, Riester- oder Rürup-Renten ginge, da man dabei für seine Eigenbeiträge unter gewissen Voraussetzungen eine staatliche Zulage erhält. Nun wollte ich also noch wissen, um welche der drei Möglichkeiten es sich handelt. Die (sehr ordinäre) Telefonistin machte sich lustig und beharrte darauf, dass ihr Vortrag richtig gewesen sei und ich keinen derartigen Vertrag abschließen solle. Ich beendete das Telefonat aufgrund ihrer unverschämt frechen Art und recherchierte im Internet:
Die anrufende "WIrtschaftsagentur" agiert offenbar überall in Deutschland nach diesem Schema. Natürlich gibt es keine Steuererstattung - allerdings lag ich doch mit meinen Vermutungen falsch: tatsächlich sollen Immobilien auf Kredit verhökert werden. Durch die Zinslast und Abschreibungen ergeben sich tatsächlich Nach-Steuer-Vorteile. Aber natürlich nur, wenn die Vermietung glückt bzw. in angenommener Höhe zu Stande gekommt. Auch darf der Zins nicht steigen und selbst wenn alles gut geht: man halst sich eine fremdfinanzierte Immobilie, überwiegend in den neuen Bundesländern auf.
Es gibt wenige, für die das passt - aber für die gibt es auch seriöse Berater und Vermittler. Auf derartigen Telefonbetrug sollte niemand hereinfallen - vielleicht kann ich ja jemanden durch meinen Beitrag davor bewahren!?
Kommentar 1/1
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BetreffAbzockeDatum11.8.2010, 20:41 UhrAutorAnja v. Waaden-ArnkenTextSchade daß es immer wieder Menschen gibt die auf solche betrügerischen Machenschaften reinfallen, sonst würde es ja solche Anrufe nicht immer wieder geben. Mir hat mal einer versucht telefonisch einzureden ich hätte ein Abo für ein Gewinnspiel abgeschlossen und wenn ich nicht meine Kontonummer nennen würde könnte man den Vertrag nicht kündigen und ich müßte ab dem nächsten Monat 49,-- Euro pro Quartal bezahlen für zwei Jahre!!!! Recherchen im Internet und Nachfrage bei dem Verbraucherschutz bestätigten meine Vermutung daß es sich um reine Abzocke handelt.
Muß sich aber ja immer noch lohnen.
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