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Beeindruckende Kulisse: Das Belvedere
Viele Abend fanden ihren Abschluss am Billardtisch in der Lobby.
Erschöpft kamen wir am Donnerstag wieder in Deutschland an.
Rastede/Wien -
Am gähnend frühen Samstagmorgen des Ellernfestwochenendes, dem 11. September, sollte es für die Seminarfachgruppe der KGS Rastede um Tutor Christian Buckmann in Richtung Süden gehen.
Nicht etwa jedoch nach Barcelona, Rom oder anderen strandwetterdominierten Mittelmeermetropolen war die Kursfahrt geplant: Passend zum Kursthema erschien die österreiche Hauptstadt Wien als bessere Wahl für das Reiseziel.
Manch' Schnarchgeräusch war im Zug nach Hannover zu vernehmen, der sich um 6:35 Uhr aus Oldenburg in Bewegung setzte, schließlich war es viel zu früh für den feierlaunigen, freitäglichen Ellernfestbesucher. Spätestens auf dem Flughafen von Hannover hatte sich die allgemeine Tranigkeit endgültig in freudige Erwartung auf die kommenden sechs Tage verwandelt.
Mit ruhigem Flug und leicht chaotischer Reise per U- und Straßenbahn kamen alle gesund und munter im gebuchten Hostel an.
Das Programm für die Woche war reich an kulinarischen, kulturellen und "chilligen" Veranstaltungen, gepaart mit einer gesunden Portion Freizeit.
So besuchte ein Teil der Klasse direkt am Ankunftstag noch auf freiwilliger Basis ein auf dem Wiener Rathausplatz stattfindendes Filmfestival, bei dem die Aufzeichnung einer Opernaufführung gezeigt wurde. Vor der besonders eindrucksvollen Kulisse des riesigen Rathauses gegenüber des berühmten Burgtheaters avancierte der Abend direkt zum ersten Highlight der noch jungen Reise.
Um einen guten Eindruck der Wiener Geschichte bekommen zu können, war für den Sonntagmorgen eine Stadtführung durch die Innenstadt im Bereich des Stephansdoms festgesetzt. In amüsanter Art führte uns ein netter, junger Eingeborener über das geschichtsträchtige Straßenpflaster der Donaustadt.
Ein gemütlicher Bummel schloss sich der Führung an. Am Abend trafen sich alle Schüler wieder im Hostel, um gemeinsam Abendessen zu gehen. Im "Schnitzelhaus" verkostete die Gruppe Wiener Schnitzel, die in bester Fast-Food-Manier auch in reichlich Fett frittiert wurden.
Der Montagmorgen war ebenfalls durch eine Führung gekennzeichnet, diesmal ging es jedoch durch das Zentrum des österreichischen Fernsehsenders ORF. In einem kleinen Vorführraum konnten sich alle einmal selbst von den Möglichkeiten eines Fernsehstudios mit Bluebox überzeugen. Wer würde nicht schon einmal gerne wie Superman über die Erde fliegen?
Im Anschluss ging's einige Kilometer weiter zum Sisi-Schloss Schönbrunn. Bei prächtigstem Wetter wurde gestaunt über die umso prächtigere Kulisse der Anlagen.
Am Abend besuchte ein Teil des Seminarfachkurses den Prater, den dauerhaften Kramermarkt Österreichs. Bei dürftigem Besucheransturm machte das kurze Anstehen an die Fahrgeschäfte beinahe soviel Spaß wie die eigentliche Fahrt.
Am Dienstag war eine Besichtigung der UNO-City der oberste Programmpunkt, dem Wiener Hauptquartier der UNO. Leider konnten wir keine weltpolitischen Entscheidungen mitbeeinflußen.
Zu Mittag trieben wir dank des Geheimtipps unseres Stadtführers eine nette Pizzeria mit preiswertem Buffetangebot auf. Bei Pizza und Pasta schmeckte der Tag gleich doppelt so gut.
Mit der U-Bahn reiste unsere Gruppe zur Donauinsel. Auch heute war der Wettergott uns gnädig, sodass bei strahlendem Sonnenschein schon bald einige Füße in der Donau baumelten.
Am Abend wurde dann Kultur großgeschrieben: Endlich bekamen wir bei einer Aufführung von Grillparzers "Jüdin von Toledo" die Gelegenheit das Burgtheater einmal von innen zu bestaunen. Auf oberen Rangplätzen saßen wir zwar etwas weiter von der Bühne ab, jedoch umso dichter an der kunstvoll verzierten Decke des Saales. Die Interpretation des Stückes war definitiv ein Schmaus für jeden Theaterfreund.
Der letzte komplette Tag, der Mittwoch, wurde am Morgen mit einem Besuch des "Hauses der Musik", einem interaktiven Allround-Museum, begangen. Auf vier Etagen bot die Ausstellung alles aus der Welt der Klänge: Von den ersten Geräuschen, die ein Kind im Mutterleib wahrnimmt, bis hin zu den Werken der großen klassischen Komponisten war das Museum besucherfreundlich und modern aufgebaut. In kleinen Spielen konnte man selbst die Wiener Philharmoniker dirigieren (die ihre Meinung über den jeweiligen Dirigenten schnell kundtaten) und mit einem Würfelspiel einen eigenen Walzer komponieren. Ein Besuch des Hauses ist nur zu empfehlen.
Den Nachmittag verbrachten die meisten in der Innenstadt. Eine besonders attraktive Addresse zu dieser Zeit war der ganz in der Nähe befindlich "Naschmarkt", auf dem leckere Köstlichkeiten verschiedenster Nationen angepriesen wurden.
Am letzten Abend in Wien war dann auch mal Party angesagt: Als geschlossene Gruppe machten wir uns auf den Weg zum "Bermuda Dreieck", einer Ansammlung verschiedener Bars und Clubs. Für diesen einen Abend durften sogar die Lehrer geduzt werden.
Natürlich vollkommen ausgeschlafen ging es am letzten Tag mit Christian und Thorsten, pardon, mit Herrn Buckmann und Herrn Meyer ins Mozarthaus. Dies ist eine von 13 Wohnungen in Wien, in denen Wolfgang Amadeus Mozart während seinen elf Jahren in Wien lebte. Ein interessantes Gefühl durch die Gemäuer zu wandeln, in denen etwa die Zauberflöte ihren Ursprung fand.
Seinen krönenden Abschluss fand die Kursfahrt nach Wien in einem tollen Mittagessen in der Nähe unseres Hostels. Was für eine geile Zeit.
Nicht etwa jedoch nach Barcelona, Rom oder anderen strandwetterdominierten Mittelmeermetropolen war die Kursfahrt geplant: Passend zum Kursthema erschien die österreiche Hauptstadt Wien als bessere Wahl für das Reiseziel.
Manch' Schnarchgeräusch war im Zug nach Hannover zu vernehmen, der sich um 6:35 Uhr aus Oldenburg in Bewegung setzte, schließlich war es viel zu früh für den feierlaunigen, freitäglichen Ellernfestbesucher. Spätestens auf dem Flughafen von Hannover hatte sich die allgemeine Tranigkeit endgültig in freudige Erwartung auf die kommenden sechs Tage verwandelt.
Mit ruhigem Flug und leicht chaotischer Reise per U- und Straßenbahn kamen alle gesund und munter im gebuchten Hostel an.
Das Programm für die Woche war reich an kulinarischen, kulturellen und "chilligen" Veranstaltungen, gepaart mit einer gesunden Portion Freizeit.
So besuchte ein Teil der Klasse direkt am Ankunftstag noch auf freiwilliger Basis ein auf dem Wiener Rathausplatz stattfindendes Filmfestival, bei dem die Aufzeichnung einer Opernaufführung gezeigt wurde. Vor der besonders eindrucksvollen Kulisse des riesigen Rathauses gegenüber des berühmten Burgtheaters avancierte der Abend direkt zum ersten Highlight der noch jungen Reise.
Um einen guten Eindruck der Wiener Geschichte bekommen zu können, war für den Sonntagmorgen eine Stadtführung durch die Innenstadt im Bereich des Stephansdoms festgesetzt. In amüsanter Art führte uns ein netter, junger Eingeborener über das geschichtsträchtige Straßenpflaster der Donaustadt.
Ein gemütlicher Bummel schloss sich der Führung an. Am Abend trafen sich alle Schüler wieder im Hostel, um gemeinsam Abendessen zu gehen. Im "Schnitzelhaus" verkostete die Gruppe Wiener Schnitzel, die in bester Fast-Food-Manier auch in reichlich Fett frittiert wurden.
Der Montagmorgen war ebenfalls durch eine Führung gekennzeichnet, diesmal ging es jedoch durch das Zentrum des österreichischen Fernsehsenders ORF. In einem kleinen Vorführraum konnten sich alle einmal selbst von den Möglichkeiten eines Fernsehstudios mit Bluebox überzeugen. Wer würde nicht schon einmal gerne wie Superman über die Erde fliegen?
Im Anschluss ging's einige Kilometer weiter zum Sisi-Schloss Schönbrunn. Bei prächtigstem Wetter wurde gestaunt über die umso prächtigere Kulisse der Anlagen.
Am Abend besuchte ein Teil des Seminarfachkurses den Prater, den dauerhaften Kramermarkt Österreichs. Bei dürftigem Besucheransturm machte das kurze Anstehen an die Fahrgeschäfte beinahe soviel Spaß wie die eigentliche Fahrt.
Am Dienstag war eine Besichtigung der UNO-City der oberste Programmpunkt, dem Wiener Hauptquartier der UNO. Leider konnten wir keine weltpolitischen Entscheidungen mitbeeinflußen.
Zu Mittag trieben wir dank des Geheimtipps unseres Stadtführers eine nette Pizzeria mit preiswertem Buffetangebot auf. Bei Pizza und Pasta schmeckte der Tag gleich doppelt so gut.
Mit der U-Bahn reiste unsere Gruppe zur Donauinsel. Auch heute war der Wettergott uns gnädig, sodass bei strahlendem Sonnenschein schon bald einige Füße in der Donau baumelten.
Am Abend wurde dann Kultur großgeschrieben: Endlich bekamen wir bei einer Aufführung von Grillparzers "Jüdin von Toledo" die Gelegenheit das Burgtheater einmal von innen zu bestaunen. Auf oberen Rangplätzen saßen wir zwar etwas weiter von der Bühne ab, jedoch umso dichter an der kunstvoll verzierten Decke des Saales. Die Interpretation des Stückes war definitiv ein Schmaus für jeden Theaterfreund.
Der letzte komplette Tag, der Mittwoch, wurde am Morgen mit einem Besuch des "Hauses der Musik", einem interaktiven Allround-Museum, begangen. Auf vier Etagen bot die Ausstellung alles aus der Welt der Klänge: Von den ersten Geräuschen, die ein Kind im Mutterleib wahrnimmt, bis hin zu den Werken der großen klassischen Komponisten war das Museum besucherfreundlich und modern aufgebaut. In kleinen Spielen konnte man selbst die Wiener Philharmoniker dirigieren (die ihre Meinung über den jeweiligen Dirigenten schnell kundtaten) und mit einem Würfelspiel einen eigenen Walzer komponieren. Ein Besuch des Hauses ist nur zu empfehlen.
Den Nachmittag verbrachten die meisten in der Innenstadt. Eine besonders attraktive Addresse zu dieser Zeit war der ganz in der Nähe befindlich "Naschmarkt", auf dem leckere Köstlichkeiten verschiedenster Nationen angepriesen wurden.
Am letzten Abend in Wien war dann auch mal Party angesagt: Als geschlossene Gruppe machten wir uns auf den Weg zum "Bermuda Dreieck", einer Ansammlung verschiedener Bars und Clubs. Für diesen einen Abend durften sogar die Lehrer geduzt werden.
Natürlich vollkommen ausgeschlafen ging es am letzten Tag mit Christian und Thorsten, pardon, mit Herrn Buckmann und Herrn Meyer ins Mozarthaus. Dies ist eine von 13 Wohnungen in Wien, in denen Wolfgang Amadeus Mozart während seinen elf Jahren in Wien lebte. Ein interessantes Gefühl durch die Gemäuer zu wandeln, in denen etwa die Zauberflöte ihren Ursprung fand.
Seinen krönenden Abschluss fand die Kursfahrt nach Wien in einem tollen Mittagessen in der Nähe unseres Hostels. Was für eine geile Zeit.
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Kommentar 1/2
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BetreffWienDatum19.9.2010, 19:51 UhrAutorAnja v. Waaden-ArnkenTextBestimmt eine Reise wert, vielleicht komme ich da ja auch noch mal da hin!
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