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Fr 15.1.2010 15.59 Uhr | Katja Stöfer | Alle Artikel

Vögel beobachten macht Spaß


Freizeit | Hobbys

Ein Buchfink Weibchen - Katja Stöfer
Ein Buchfink Weibchen
Ein Rotkehlchen  - Katja Stöfer
Ein Rotkehlchen
Eine Kohlmeise  - Katja Stöfer
Eine Kohlmeise
Wapeldorf - Wenn man gerne Vögel beobachten möchte,
kann man das bei einem Spaziergang in der Natur machen.

Die meisten müssen sich dann aber mit
einem kurzen Blick, auf die scheuen Tiere ,
die sich, wenn man sich nähert schnell außer
Sicht fliegen, zufrieden geben.

Wer sie aber näher betrachten möchte, braucht schon ein
Fernglas, Geduld, Wetterfeste Kleidung und einen schönen
Beobachtungsplatz.
Dann hat man eine gute Chance die Vögel auch mal
ganz aus der Nähe zu sehen.

Wenn man sie aber fotografieren möchte
braucht man die richtige Fotoausrüstung.
Und , oder, eine ganze Menge Glück.

Mit diesen kleinen digitalen Fotoapparaten
bekommt man, selbst wenn den Zoom benutzt,
leider kaum mehr als eine Art Suchbild.

Mit oft nicht mehr, als 3-fach optischem Zoom,
hat man dann, wenig Vogel und viel Drumherum.

Mit dem digitalen Zoom, würde ich dabei nicht arbeiten.
Man hat zwar das Gefühl das man näher herankommt,
aber da es kein echter Zoom ist und die Werte nur
errechnet werden, leidet die Bildqualität doch sehr.

Wer aber nur mal gucken möchte, und vielleicht
mal das eine oder andere Foto versuchen will,
wird sich deshalb keine teure Ausrüstung kaufen.
Viele haben aber auch keine Lust stundenlang
draußen nach den Vögeln Ausschau zu halten.

Und man braucht es auch nicht.

Um Vögel gut beobachten zu können,
kann man ihnen im Winter, eine Futterstelle
einrichten, die von einem Fenster aus,
gut zu beobachten ist.

Man kann ein Futterhaus aufstellen.
Ob nun selbst gebaut oder gekauft ist, dabei nicht wichtig.
Ob es aus Plastik oder Holz ist,
bleibt jedem selber überlassen.
Wer aber Fotos machen will, sollte bedenken,
dass das Futterhaus fast immer mit auf den Bildern
zu sehen sein wird. Es sollte einem also gefallen.

Ein Futterhaus sollte so aufgestellt werden,
dass es katzensicher ist.
Es sollte sich keine Katze unbemerkt an schleichen können
und den Vögeln sollte es jederzeit möglich sein weg zufliegen.

Wenn man erstmal angefangen hat wilde Vögel zu füttern,
sollte man, bis zum Frühjahr weiter machen.
Denn die Vögel die sich sonst im Winter auf ein geringeres
Futterangebot einstellen würden, es aber wegen des
Zusatzfutters nicht brauchen, könnten sonst in Not geraten.
Auch sollte bekannt sein, dass man kein salzhaltiges Futter
verwenden darf.
Einige Vögel fressen zwar zB. Erdnusskerne, aber
die Reste von den gesalzenen Erdnusskernen,
die man vielleicht noch von einer Feier übrig behalten hat,
gehören auf keinen Fall in ein Futterhaus.
Einen Apfel, der schon etwas angematscht, oder verschrumpelt ist,
kann man aber bedenkenlos verfüttern.


Ich habe mir einen besonderen Futterplatz ausgesucht.

An Sylvester wird unser Weihnachtsbaum immer auf
die Terrasse nach draußen gestellt .
Natürlich ohne Weihnachtsbaumschmuck.
Dafür mit Meisenknödel und Streufutter,
das ich über die Zweige streue, damit es sich in den
Tannennadeln verfängt.
Manchmal hänge ich auch einen Apfel in die Zweige.

Schon bald kommen dann die ersten Vögel,
die ich vom Sofa, durch das Stubenfenster, sehr gut
beobachten kann.
Auch fotografieren klappt ganz gut,
denn der Baum steht nur etwa 3 Meter vom Fenster weg.

Nun mache ich meine Fotos diesen Winter, nicht mehr
mit meinem kleinen digitalen Fotoapparat.
Sondern mit meinem "Großen" und einem Teleobjektiv.
Aber die letzten Jahre stand der Baum etwas
näher am Fenster. Und so ging das auch.

Man könnte auch einen Tannenzweig, mit einem
Meisenknödel in Fensternähe befestigen.

Ein Balkongeländer würde sich da anbieten.
Oder man kann den Zweig mit einem Draht an die
Regenrinne binden, so das er in Fensternähe hängt.
Wenn man vorher darauf achtet, welchen Bereich
man mit dem Fotoapparat am besten einsehen kann,
dann dürften schöne Bilder,
nur noch eine Frage der Geduld sein.

Viel Glück

Katja

Schlagworte: Vögel , beobachten , fotografieren

Geschrieben auf: mein-rastede.de


Kommentar 7/7

  • Betreff
    Winterfütterung
    Datum
    16.1.2010, 13:42 Uhr
    Autor
    Anja v. Waaden-Arnken
    Text
    Hallo Katja,ich habe heute in der Zeitung von einem Fotowettbewerb der Nabu gelesen, wäre ja vielleicht etwas für deine schönen Fotos....
    .
    http://niedersachsen.nabu.de/naturerleben/naturtipps/
    vogelbeobachtung/11876.html
    .
    Vielleicht auch für die anderen N@chbarn von Interesse...Gruß Anja

Kommentar 6/7

  • Betreff
    Vogel Fotos
    Datum
    16.1.2010, 12:14 Uhr
    Autor
    Arndt Bruhn
    Text
    Wunderbare Bilder liebe Katja. Geduld und ein gutes Auge zahlen sich eben aus.

Kommentar 5/7

  • Betreff
    Winterfütterung
    Datum
    15.1.2010, 21:40 Uhr
    Autor
    Holger Raß
    Text
    Warum war das kein so guter Gedanke? Ganz im Gegenteil!In deinem Staubsauger wäre die Spinne einen sinnlosen Tod gestorben.So hat sie mit ihrem Tod einem anderen Lebewesen geholfen zu überleben. Vermutlich hat sie vorher etliche Nachkommen in die Welt gesetzt, die das Überleben ihrer Art sichern helfen und hilft nun einer anderen Art zu überleben. Fressen und gefressen werden, so läuft das Leben auf der Erde seit Millionen von Jahren ab.Die Amsel wusste, warum sie sich lieber die Spinne holte, statt die Körner, die vor ihr lagen. Spinnen entsprechen nun mal mehr den natürlichen Ernährungsgewohnheiten der Amseln, als Körner. Das ist auch an der Form ihres Schnabels erkennbar.Nicht eingreifen in die Natur! Richtig! Die Winterfütterung ist, wenn sie zu Zeiten gemacht wird, in denen sie eigentlich nicht notwendig ist, ein solcher Eingriff und kann den Tieren dann u. U. mehr schaden, als nutzen.Den Satz "Wenn man erstmal angefangen hat, wilde Vögel zu füttern, sollte man bis zum Frühjahr weiter machen" halte ich daher für alles andere, als einen guten Rat.Gruß von einem Tierfreund mit Leib und Seele

Kommentar 4/7

  • Betreff
    Hallo Katja,
    Datum
    15.1.2010, 20:47 Uhr
    Autor
    Bettina Zippel
    Text
    dazu eine Geschichte. In der Nähe von Wittmund hatten mein Mann und ich ein altes Bauernhaus gekauft. Im Garten hatte ich eine wunderbare Futterstelle für die Vögel eingerichtet. Es schneite auch damals tüchtig.. Nun bin ich ja zusätzlich ein (so wie du) Spinnenfreund. Na jedenfalls dachte ich, ich tue der Spinne einen Gefallen und werfe sie nach draußen, anstatt sie im Staubsauger verschwinden zu lassen. Das war kein so guter Gedanke. Eine aufgeplusterte Amsel, noch grad die Körner im Auge, stürzte sich auf die in Freiheit entlassene dicke schwarze Spinne und verspeiste sie.
    Das war mir eine Lehre. Vögel draußen, Spinnen drinnen und nicht eingreifen in die Natur, zwinker.
    Dicken Gruß von
    Tina

Kommentar 3/7

  • Betreff
    Vögel fotografieren
    Datum
    15.1.2010, 18:25 Uhr
    Autor
    Katja Stöfer
    Text
    Hallo Anja

    Geduld ist muss man schon haben, und Glück.

    Aber ein Tipp :

    Lege doch deinen Fotoapparat auf die Fensterbank,
    oder in die Nähe des Fensters, hinter dem das Futterhaus steht.
    Wenn du dann mal dort etwas siehst, hast du alles parat und brauchst gar nicht erst wieder weg.
    Die Rehe aus meinem Album hätte sicher nicht auf´s Bild bekommen, wenn mein Fotoapparat nicht zufällig noch auf dem Stativ,
    vor dem Fenster gestanden hätte.
    Ich wollte ihn gerade einpacken, als ich das Reh gesehen hatte.

    Viel Glück und noch mehr Geduld
    wünscht
    Katja


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