Artikelansicht
Deutschlandweit -
Um einen einigermaßen genauen Eindruck vom Bestand unserer Vogelwelt zu bekommen, wurde die Aktion "Stunde der Gartenvögel" ins Leben gerufen. Viele Leute meinen, dass sie früher mehr Vögel hören und beobachten konnten als heute. Liegt es vielleicht auch daran, dass wir die Natur heute ganz anders wahrnehmen? Konnte man früher den Gesang einer Amsel von einer Kohlmeise eher unterscheiden als heute? Dass Vogelarten vom Aussterben bedroht sind und verschwinden, ist allerdings unumstritten.
Bettina und ich haben uns für 3 Stunden am Wochenende die Zeit genommen, auf verschiedene Vogelstimmen zu achten. Dazu haben wir uns ein windgeschütztes trockenes Plätzchen im Hankhauser Moor gesucht und die Ohren gespitzt. Gespannt waren wir, den Vogel des Jahres, den Gartenrotschwanz, zu hören oder zu sehen. Man sagt, dass er hier heimisch sein soll. Und tatsächlich, dank eines heruntergeladenen Podcasts von der NABU-HP konnten wir seine Stimme auf dem MP3-Player vergleichen und identifizieren, aber leider durch das dichte Laub nicht sehen.
Dafür haben wir andere Vögel entdeckt, den Wiesenpieper, Dorngrasmücken (im Moor sehr häufig), Buntspecht, Schwarzkehlchen, Kiebitze, viele Möwen auf dem frisch gepflügten Acker, Bachstelzen, und eine Menge Beifang, wie man beim Fischfang sagt, wie schwirrende Maikäfer und einen neugierigen Feldhasen, der uns beobachtete.
Sogar einen Vogel der Roten Liste der ersten Kategorie konnten wir findig machen: den Steinschmätzer, der auf der Durchreise hier im Moor rastet. Er sonnte sich genüsslich und ließ sich ablichten.
Die Zählung kann nun online auf der NABU-Homepage eingetragen werden. Das Ergebnis wird sofort deutschlandweit und auch aus den Regionen (Ammerland) angezeigt. Jede Anzahl eines gemeldeten Vogels einer Art kann abgerufen werden.
www.nabu.de
Bettina und ich haben uns für 3 Stunden am Wochenende die Zeit genommen, auf verschiedene Vogelstimmen zu achten. Dazu haben wir uns ein windgeschütztes trockenes Plätzchen im Hankhauser Moor gesucht und die Ohren gespitzt. Gespannt waren wir, den Vogel des Jahres, den Gartenrotschwanz, zu hören oder zu sehen. Man sagt, dass er hier heimisch sein soll. Und tatsächlich, dank eines heruntergeladenen Podcasts von der NABU-HP konnten wir seine Stimme auf dem MP3-Player vergleichen und identifizieren, aber leider durch das dichte Laub nicht sehen.
Dafür haben wir andere Vögel entdeckt, den Wiesenpieper, Dorngrasmücken (im Moor sehr häufig), Buntspecht, Schwarzkehlchen, Kiebitze, viele Möwen auf dem frisch gepflügten Acker, Bachstelzen, und eine Menge Beifang, wie man beim Fischfang sagt, wie schwirrende Maikäfer und einen neugierigen Feldhasen, der uns beobachtete.
Sogar einen Vogel der Roten Liste der ersten Kategorie konnten wir findig machen: den Steinschmätzer, der auf der Durchreise hier im Moor rastet. Er sonnte sich genüsslich und ließ sich ablichten.
Die Zählung kann nun online auf der NABU-Homepage eingetragen werden. Das Ergebnis wird sofort deutschlandweit und auch aus den Regionen (Ammerland) angezeigt. Jede Anzahl eines gemeldeten Vogels einer Art kann abgerufen werden.
www.nabu.de
Kommentar 2/2
-
BetreffVogelzählungDatum18.5.2011, 15:41 UhrAutorAnja v. Waaden-ArnkenTextHallo Silke und Tina, ja wenn man mal bewußt zuhört ist es schon schön zu hören wieviele verschiedene Stimmen es so gibt. Meine Oma hat früher schon lange Spaziergänge mit mir gemacht und mir Natur und Tierwelt nahegebracht (daher wohl meine Liebe dazu). Sie kannte viele Vogelstimmen und deren Sänger dazu, sie hat fast immer ein Buch mitgehabt mit den verschiedenen einheimischen Vögeln drin weil es ja, wie ihr auch gemerkt habt, manchmal nicht so einfach ist den Vogel zu dem Gesang zu sehen. Meine Familie und ich machen schon von Anfang an bei der NABU-Aktion mit. Wir zählen dann aber bei uns im Garten. Gleichzeitig machen wir dabei immer eine Bestandsaufnahme unserer Brutkästen, diese sind nummeriert und wir schreiben jedes Jahr auf wer darin nistet. Im Herbst werden die Kästen von uns dann gereinigt und manch interessante Nestbauweise kommt dabei zum Vorschein. Kann nur jedem empfehlen sich mal die Zeit zu nehmen, so wie ihr, und einfach mal eine Stunde oder so zu beobachten und zu horchen...Sehr schöner Artikel übrigens...
Kommentar 1/2
-
BetreffHey Silke,Datum17.5.2011, 20:57 UhrAutorBettina ZippelTextdas war ein spannender Vormittag und gar nicht langweilig. Später pfiff und zwar der Wind um die Ohren, aber der heiße Kaffee, die belegten Brote und doch noch schöne Fotos entschädigten uns.Lieben Gruß von Tina
Tipp der Woche
Autorenprofil
Aktuelle Alben
- Lade Alben ...
Anzeige
Kommentare
- Lade Kommentare ...
Forenbeiträge
- Lade Forenbeiträge ...
Druckausgaben
"Mein Rastede" auf Papier finden Sie hier.



