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Rastede -
Beim Suchen von Winterbildern für den Wettbewerb stieß ich auf dieses Foto. Das war 1978 bei der Schneekatastrophe, die kurz vor Sylvester über Norddeutschland hereinbrach. Ich arbeitete damals bei der OLB in der Bahnhofstraße. Es schneite und schneite und als Feierabend war, lag der Schnee schon so hoch, dass kein Durchkommen mehr war und keiner mehr mit dem Auto nach Hause fahren konnte. Ich hatte es ja nicht weit, wohnte am Buschweg. Aber meine Kollegin Ute Cornelssen brauchte Stunden, um nach Neusüdende zu kommen.
Vor ein paar Tagen entdeckte ich Ute hier im Portal. 30 Jahre lang hatte ich sie nicht gesehen und wusste gar nicht, was aus ihr geworden war. Ich schrieb sie an, ob sie mich noch kenne. Ja, sie kannte mich noch und schlug ein spontanes Treffen vor. So kam sie zu mir. Wir hatten uns natürlich viel zu erzählen. "Ach, was waren das doch für schöne Zeiten damals!" Ich erzählte ihr, dass ich schon oft an sie und die Schneekatastrophe gedacht habe.
Ja, so führt "Mein Rastede" auch alte Bekanntschaften wieder zusammen und Erinnerungen werden wach.
Erinnert Ihr Euch auch noch an die Schneekatastrophe?
Vor ein paar Tagen entdeckte ich Ute hier im Portal. 30 Jahre lang hatte ich sie nicht gesehen und wusste gar nicht, was aus ihr geworden war. Ich schrieb sie an, ob sie mich noch kenne. Ja, sie kannte mich noch und schlug ein spontanes Treffen vor. So kam sie zu mir. Wir hatten uns natürlich viel zu erzählen. "Ach, was waren das doch für schöne Zeiten damals!" Ich erzählte ihr, dass ich schon oft an sie und die Schneekatastrophe gedacht habe.
Ja, so führt "Mein Rastede" auch alte Bekanntschaften wieder zusammen und Erinnerungen werden wach.
Erinnert Ihr Euch auch noch an die Schneekatastrophe?
Kommentar 4/4
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BetreffIchDatum6.12.2009, 9:46 UhrAutorBettina ZippelTextkann mich gut erinnern. Hochschwanger hatte ich Angst, dass ich mit dem Hubschrauber aus dem 300 Seelen Dorf (Burmönken bei Wittmund) in die Klinik geflogen werden musste. Aber meine Tochter hat sich dann Zeit gelassen, bis die Wege wieder passierbar waren. Der nächste Einkaufsladen war 5 Kilometer entfernt und die Männer haben Stunden gebraucht um ein paar Lebensmittel einzukaufen. Milch gab es genug, die Kühe hat es nicht interessiert, wohin damit. Die Milch wurde letztendlich in den grauen Tonnen aufbewahrt. Dort ist sie dann zu einem großen Milcheisblock gefroren. Nur, weil wir uns damals als gute Nachbarn unterstützt und uns gegenseitig geholfen haben, ist alles glimpflich abgelaufen und niemand ist zu Schaden gekommen.
Kommentar 3/4
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BetreffJaDatum6.12.2009, 7:59 UhrAutorIngrid SchulzTextJa, es war wirklich katastrophal. Die NWZ hatte Anfang dieses Jahres eine Sonderserie über die Schneekatastrophe. Es wurde damals Fahrverbot verhängt. Die Züge blieben auf freier Strecke liegen, viele konnten nicht zur Arbeit kommen. Wir arbeiten damals nur mit halber Besatzung und es war sehr gemütlich.
Kommentar 2/4
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BetreffSchneekatastropheDatum5.12.2009, 19:46 UhrAutorEva StaschenTextSoooooo viel Schnee? Ich wohnte damals in Oldenburg-City,
war da auch so viel Schnee? Sicherlich, oder?
Ich kann mich daran gar nicht erinnern!
Kommentar 1/4
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BetreffSchneekatastropheDatum5.12.2009, 19:38 UhrAutorAnja v. Waaden-ArnkenTextHallo Ingrid,ja ich erinnere mich noch gut daran. Ich war damals zwar gerade erst 10 Jahre alt aber so ein Ereignis bleibt einem wohl ein Leben lang in Erinnerung.
Als erstes fällt mir ein daß natürlich die Schule ausfiel und wir Kinder uns riesig über die Schneemassen freuten. Die Erwachsenen waren damals nicht ganz so entspannt da die Infrastruktur ja doch so ziemlich lahmgelegt war. Wir hatten damals eine Holzheizung und der Schuppen in dem das Holz lagerte mußte erst einmal mühsam freigeschaufelt werden. Wir Kinder waren mit Feuereifer dabei, alle Nachbarn halfen sich gegenseitig und der Zusammenhalt war einzigartig.
Ich wohnte damals in Wahnbek und erinnere mich noch wie wir durch den Schnee stampften um zu dem damaligen Edekamarkt zu kommen. Normalerweise ein Weg von 10 Minuten, brauchten meine Oma und ich durch den Schnee fast eine Stunde für den Hin- und Rückweg. Für uns Kinder war das alles ein tolles Abenteuer und ich denke nur gerne daran zurück.
Wenn ich meinen Kindern davon erzähle wünschen diese sich auch mal soviel Schnee. Ich bin mir aber nicht sicher ob ich mir das auch wünschen soll jetzt da ich "erwachsen" bin kann ich die Sorgen der damaligen Erwachsenen viel besser verstehen.Gruß Anja
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