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Rastede -
Kennt ihr das vielleicht? Man denkt sich so durch sein Köpfchen und plötzlich ist eine Idee da. Manchmal hat sie überhaupt nichts damit zu tun, was man gerade tut oder sieht. Einfach eine kleine, blanke idee.
Am 2. Januar diesen Jahres war bei mir so ein Moment. Spätabends dachte ich daran, mal wieder Gedichte zu schreiben. Und zwar jede Menge, sodass man später einen richtig dicken Haufen von lyrischem Geschreibsel zum Durchforsten hat.
Da fiel mir ein Gerücht um die weitgehend unbekannte amerikanische Folk-Sängerin Malvina Reynolds ein: Man sagte über sie, dass sie jeden Morgen vor dem Frühstück einen Song geschrieben hat.
Angesichts der riesigen Menge ihrer selbstgeschriebenen Titel, gar nicht mal so unwahrscheinlich.
Und schon war die kleine Idee geboren: jeden Tag im Jahr 2011 (mindestens) ein Gedicht schreiben.
Auch wenn das vielleicht nach einer schier unmachbaren Aufgabe klingt, glaube ich, dass es möglich ist. Selbst wenn mir mal nicht nach Dichten ist, dann finden sich eigentlich zumindest ein paar Zeilen zusammen.
Genaue Regeln habe ich mir nicht gesetzt, weder thematisch, noch in der Form. Es bleibt also auch für mich stets abwechslungsreich.
Hier eine erste Kostprobe aus dem bislang verfassten, vielleicht kommen bald ja noch weitere Ausschnitte:
--
Ob in der Stadt, ob auf dem Lände,
jeder wäscht sich Mal die Hände.
Der Bauer mag den Wasserfluss,
auch wenn er stärker schrubben muss.
Drum wasch' auch du dir deine,
die du am Körper führst
bevor du and're Hände
und Türklinken berührst.
(03.01.2011)
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Am 2. Januar diesen Jahres war bei mir so ein Moment. Spätabends dachte ich daran, mal wieder Gedichte zu schreiben. Und zwar jede Menge, sodass man später einen richtig dicken Haufen von lyrischem Geschreibsel zum Durchforsten hat.
Da fiel mir ein Gerücht um die weitgehend unbekannte amerikanische Folk-Sängerin Malvina Reynolds ein: Man sagte über sie, dass sie jeden Morgen vor dem Frühstück einen Song geschrieben hat.
Angesichts der riesigen Menge ihrer selbstgeschriebenen Titel, gar nicht mal so unwahrscheinlich.
Und schon war die kleine Idee geboren: jeden Tag im Jahr 2011 (mindestens) ein Gedicht schreiben.
Auch wenn das vielleicht nach einer schier unmachbaren Aufgabe klingt, glaube ich, dass es möglich ist. Selbst wenn mir mal nicht nach Dichten ist, dann finden sich eigentlich zumindest ein paar Zeilen zusammen.
Genaue Regeln habe ich mir nicht gesetzt, weder thematisch, noch in der Form. Es bleibt also auch für mich stets abwechslungsreich.
Hier eine erste Kostprobe aus dem bislang verfassten, vielleicht kommen bald ja noch weitere Ausschnitte:
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Ob in der Stadt, ob auf dem Lände,
jeder wäscht sich Mal die Hände.
Der Bauer mag den Wasserfluss,
auch wenn er stärker schrubben muss.
Drum wasch' auch du dir deine,
die du am Körper führst
bevor du and're Hände
und Türklinken berührst.
(03.01.2011)
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Kommentar 2/2
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BetreffGedichteDatum4.1.2011, 11:54 UhrAutorAnja v. Waaden-ArnkenTextHallo Justin, schön mal wieder von dir zu lesen! Sehr tolle Idee jeden Tag ein Gedicht zu schreiben. Der Anfang gefällt mir schon echt gut, gerade das Gedicht vom 03.01.Vielleicht läßt du uns weiterhin teilhaben an deiner Kunst, würde mich freuen.
Kommentar 1/2
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BetreffHallo JustinDatum4.1.2011, 11:36 UhrAutorIngrid SchulzTextprima Idee. Da bin ich ja mal gespannt. Ich habe mal meiner Kollegin jeden Donnerstag ein Gedicht geschrieben über Jahre hinweg und sie später bei meiner Verabschiedung als gesammeltes Werk zurückbekommen.
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