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Eintreffen vor Ort, im Hintergrund leicht zu sehen, der Feuerschein.
Die Luft ist raus, kurze besprechung dann Rücken wir wieder ab
Wieder zurück, Ausziehen und dann ab nach Hause!
Neusüdende -
15.09.2009 es ist 22 Uhr und ich komme gerade von der Feuerwehr, wo ich meine jährliche Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger absolviert habe. Schnell noch Duschen und dann ab ins Bett. Eine Weile später schlafe ich endlich. Doch dann mitten in der Nacht schlägt mein Pieper an und meldet "Einsatzalarm". Ich brauche 2 Sekunden um zu reagieren und dann schiesst mein Adrenalinspiegel nach oben. Schnell springe ich aus dem Bett, ziehe mich an und fahre zum Feuerwehrhaus in Neusüdende. Ca. 3 min nachdem mein Pieper alarm gegeben hat bin ich dort angekommen und sehe drei andere Feuerwehrkameraden die schon das erste Fahrzeug besetzt haben.Einen meiner Kameraden frage ich ob Verkehrsunfall oder Brandeinsatz, da hiervon abhängig ist, welche Feuerwehrklamotten ich mitnehmen muss. Mittlerweile bin ich hellwach und hochkonzentriert. Er antwortet mir:" Brandeinsatz" Ich bekomme nochmal einen kleinen Adrenalinschub, da jetzt auch der Gedanke mit ins Spiel kommt, ob evtl. Personen in einem Haus sind und vielleicht gerettet werden müssen.
Mittlerweile sind acht weitere Feuerwehrleute eingetroffen und wir besetzen das zweite Fahrzeug.
Die Nordwest-Bahn hat den Notruf abgesetzt, es soll irgendwo in Höhe der Neusüdender Straße einen Feuerschein geben.
Wir rücken aus und fahren die Neusüdender Str. Richtung Bahnübergang los. Inzwischen wissen wir auch genau wo der Feuerschein herkommt. Wir fahren die längere Auffahrt rauf und dann bekommen wir schon die Meldung, dass es sich um keinen Brand eines Gebäudes handelt, sondern jemand verbrennt um 23:30 Uhr irgendwelche Dinge in einer Tonne.
Die Luft ist raus! Wir übergeben die Einsatzstelle der Polizei und fahren wieder zurück ins Feuerwehrhaus. Anschließend geht es für mich wieder zurück nach Hause und ins Bett, es ist mittlerweile 0:20 Uhr. Ich liege im Bett mit einem Ultimo an Adrenalin im Körper und kann nicht einschlafen und in 4,5 Stunden muss ich wieder aufstehen und zur Arbeit fahren. Na denn: " Gute Nacht".
Mittlerweile sind acht weitere Feuerwehrleute eingetroffen und wir besetzen das zweite Fahrzeug.
Die Nordwest-Bahn hat den Notruf abgesetzt, es soll irgendwo in Höhe der Neusüdender Straße einen Feuerschein geben.
Wir rücken aus und fahren die Neusüdender Str. Richtung Bahnübergang los. Inzwischen wissen wir auch genau wo der Feuerschein herkommt. Wir fahren die längere Auffahrt rauf und dann bekommen wir schon die Meldung, dass es sich um keinen Brand eines Gebäudes handelt, sondern jemand verbrennt um 23:30 Uhr irgendwelche Dinge in einer Tonne.
Die Luft ist raus! Wir übergeben die Einsatzstelle der Polizei und fahren wieder zurück ins Feuerwehrhaus. Anschließend geht es für mich wieder zurück nach Hause und ins Bett, es ist mittlerweile 0:20 Uhr. Ich liege im Bett mit einem Ultimo an Adrenalin im Körper und kann nicht einschlafen und in 4,5 Stunden muss ich wieder aufstehen und zur Arbeit fahren. Na denn: " Gute Nacht".
Kommentar 4/4
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BetreffFeuerwehrDatum16.9.2009, 15:25 UhrAutorSabine EffertzTextHallo Maik,
auch von mir einen herzlichen Dank für deinen Artikel! Wirklich sehr anschaulich. Ich freue mich schon darauf weiteres von dir zu hören ...äh... lesen.
Liebe Grüße auch an deine Feuerwehrkameraden
Was würden wir nur ohne euch tun ?!
Kommentar 3/4
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BetreffFeuerDatum16.9.2009, 9:54 UhrAutorAnja v. Waaden-ArnkenTextHallo Maik,
gut daß das Feuer nur in der Tonne brannte, großes Lob an dich und deine Feuerwehrkollegen, unser Haus ist auch in Eurem Einsatzgebiet und ich bin froh daß ihr so schnell seid, hoffentlich brauchen wir trotzdem nie Eure Hilfe....
Kommentar 2/4
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BetreffFeuerwehrDatum16.9.2009, 9:52 UhrAutorEva StaschenTextMaik, danke für den Artikel, interessant, mal zu lesen, was die Feuerwehr so leistet, leider dann
noch vergeblich! - oder Gott sei Dank!
Berichte doch mal weiter von Euren Einsätzen, was da alles
so geleistet wird!Herzliche Grüße von EVA
Kommentar 1/4
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BetreffHallo MaikDatum16.9.2009, 7:06 UhrAutorIngrid SchulzTextDa können wir Bürger mal sehen, was ihr als freiwillige Feuerwehr für uns tut. Und dann war es auch noch "falscher Alarm". Ein sehr anschaulicher Bericht aus der Sicht eines Feuerwehrmannes, lieber Maik.
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