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Amsterdam -
Montag, 9:00 Uhr: Vier reiselustige Rasteder haben sich am ortseigenen Bahnhof eingefunden um den nächsten Zug direkt nach Osnabrück zu nehmen. Von dort soll es mit dem Intercity nach Amsterdam weitergehen.
Bis zur Mittagszeit läuft für uns Urlauber alles wie geschmiert, gemütlich ist es in den reservierten Plätzen im IC. Doch gerade als wir etwa eine Stunde lang durch die Niederlande kurvten, zog sich der Himmel in Fahrtrichtung immer dichter zu. Es wurde dunkler in Holland, windiger und nasser außerdem.
Kurze Zeit später kam der Zug zum Stehen und nach über einer Stunde Wartezeit im Waggon wurde uns schließlich von der Unmöglichkeit der Weiterfahrt berichtet. Wir mussten also über eine Nottreppe evakuiert werden, um zu den bereitgestellten Einsatzbussen zu kommen, die uns bis zum nächsten Bahnhof brachten. Dort waren wir uns selbst überlassen.
Einige Zugfahrten über Umwege später kamen wir dann müde an unserem Hotel an. Statt einer Reisedauer von sechs Stunden waren wir jetzt ganze zwölf Stunden unterwegs gewesen.
Frisch ausgeschlafen machten wir uns am nächsten Tag daran in der niederländischen Metropole auf Entdeckungstour zu gehen. Wir schlenderten den bekannten Waterlooplein-Markt entlang, der einer der größten dauerhaften Flohmärkte der Stadt ist, und erstanden auch das ein oder andere Objekt.
Im Anschluss hatten wir vier uns auf eine entspannende Grachten-Rundfahrt als nächsten Programmpunkt geeinigt. Hierbei mussten wir dann jedoch einige Stunden Wartezeit in Kauf nehmen, da die Kanäle der Stadt mit hunderten von Oranje-Fußballfans gefüllt waren. Die niederländische Nationalmannschaft war am Tag zuvor mit dem Flugzeug gelandet und ließ ihren Vizeweltmeistertitel nun ordentlich feiern. Die vier Rasteder waren mittendrin im bunten Treiben.
Auch bei der Rundfahrt gegen 18 Uhr waren noch viele Fußball-Begeisterte mit ihrem Boot unterwegs und winkten und jubelten uns fröhlich zu.
Tag Drei in Amsterdam sollte für uns im Zeichen Anne Franks stehen, deren ehemaliges Versteck in der Stadt wir besichtigten. Nach rund einer Stunde Wartezeit gelangten wir in das Haus, wo sich die Familie Frank in den Jahren 1942 bis 1944 vor den Nationalsozialisten versteckt hielt. Durch den sehr zurückhaltenden Umbau in ein Museum wurde das Haus weitestgehend im Zustand von damals belassen. So hingen Bilder von Schauspielern an den Wänden von Anne Franks Zimmer, die sie selbst dorthin gehangen hatte. Auch der Eingang des Verstecks im Hinterhaus durch das schwenkbare Bücherregal war erhalten.
Der bewegend informierende Vormittag neigte sich dem Ende zu. Den Nachmittag wollten wir im größten und ältesten Kaufhaus der Stadt, "De Bijenkorf", verbringen. Dort fanden wir auf 5 Etagen allerlei zum Stöbern und Staunen.
Den letzten Tag in Amsterdam am Donnerstag gestalteten wir mit einem Besuch bei Madame Tussauds. Die Wachsfiguren in dem großen Haus waren wirklich lebensecht, den Machern sei ein großes Lob gegönnt! Nach unzähligen Fotos mit Papst und Königin verließen wir das Kabinett wieder und bummelten durch das berühmte Rotlichtviertel der Stadt. Um eine Kirche herum reihten sich Coffeeshops, Pornobars und leichtbekleidete Damen in schmalen Schaufenstern.
Genug Zeit blieb uns dann am Tag der Abreise (Freitag). Die Zugfahrt nach Hause verlief diesmal ohne Probleme. Dennoch waren wir müde und erschöpft als wir wieder in Rastede ankamen. Es war ein lehrreicher, unterhaltsamer, fröhlicher und aufregender Trip nach Amsterdam. Nur zu empfehlen diese Stadt einmal zu besuchen!
"Mit Schreiben werde ich alles los. Mein Kummer verschwindet, mein Mut lebt wieder auf." - Anne Frank, 5.April 1944
Bis zur Mittagszeit läuft für uns Urlauber alles wie geschmiert, gemütlich ist es in den reservierten Plätzen im IC. Doch gerade als wir etwa eine Stunde lang durch die Niederlande kurvten, zog sich der Himmel in Fahrtrichtung immer dichter zu. Es wurde dunkler in Holland, windiger und nasser außerdem.
Kurze Zeit später kam der Zug zum Stehen und nach über einer Stunde Wartezeit im Waggon wurde uns schließlich von der Unmöglichkeit der Weiterfahrt berichtet. Wir mussten also über eine Nottreppe evakuiert werden, um zu den bereitgestellten Einsatzbussen zu kommen, die uns bis zum nächsten Bahnhof brachten. Dort waren wir uns selbst überlassen.
Einige Zugfahrten über Umwege später kamen wir dann müde an unserem Hotel an. Statt einer Reisedauer von sechs Stunden waren wir jetzt ganze zwölf Stunden unterwegs gewesen.
Frisch ausgeschlafen machten wir uns am nächsten Tag daran in der niederländischen Metropole auf Entdeckungstour zu gehen. Wir schlenderten den bekannten Waterlooplein-Markt entlang, der einer der größten dauerhaften Flohmärkte der Stadt ist, und erstanden auch das ein oder andere Objekt.
Im Anschluss hatten wir vier uns auf eine entspannende Grachten-Rundfahrt als nächsten Programmpunkt geeinigt. Hierbei mussten wir dann jedoch einige Stunden Wartezeit in Kauf nehmen, da die Kanäle der Stadt mit hunderten von Oranje-Fußballfans gefüllt waren. Die niederländische Nationalmannschaft war am Tag zuvor mit dem Flugzeug gelandet und ließ ihren Vizeweltmeistertitel nun ordentlich feiern. Die vier Rasteder waren mittendrin im bunten Treiben.
Auch bei der Rundfahrt gegen 18 Uhr waren noch viele Fußball-Begeisterte mit ihrem Boot unterwegs und winkten und jubelten uns fröhlich zu.
Tag Drei in Amsterdam sollte für uns im Zeichen Anne Franks stehen, deren ehemaliges Versteck in der Stadt wir besichtigten. Nach rund einer Stunde Wartezeit gelangten wir in das Haus, wo sich die Familie Frank in den Jahren 1942 bis 1944 vor den Nationalsozialisten versteckt hielt. Durch den sehr zurückhaltenden Umbau in ein Museum wurde das Haus weitestgehend im Zustand von damals belassen. So hingen Bilder von Schauspielern an den Wänden von Anne Franks Zimmer, die sie selbst dorthin gehangen hatte. Auch der Eingang des Verstecks im Hinterhaus durch das schwenkbare Bücherregal war erhalten.
Der bewegend informierende Vormittag neigte sich dem Ende zu. Den Nachmittag wollten wir im größten und ältesten Kaufhaus der Stadt, "De Bijenkorf", verbringen. Dort fanden wir auf 5 Etagen allerlei zum Stöbern und Staunen.
Den letzten Tag in Amsterdam am Donnerstag gestalteten wir mit einem Besuch bei Madame Tussauds. Die Wachsfiguren in dem großen Haus waren wirklich lebensecht, den Machern sei ein großes Lob gegönnt! Nach unzähligen Fotos mit Papst und Königin verließen wir das Kabinett wieder und bummelten durch das berühmte Rotlichtviertel der Stadt. Um eine Kirche herum reihten sich Coffeeshops, Pornobars und leichtbekleidete Damen in schmalen Schaufenstern.
Genug Zeit blieb uns dann am Tag der Abreise (Freitag). Die Zugfahrt nach Hause verlief diesmal ohne Probleme. Dennoch waren wir müde und erschöpft als wir wieder in Rastede ankamen. Es war ein lehrreicher, unterhaltsamer, fröhlicher und aufregender Trip nach Amsterdam. Nur zu empfehlen diese Stadt einmal zu besuchen!
"Mit Schreiben werde ich alles los. Mein Kummer verschwindet, mein Mut lebt wieder auf." - Anne Frank, 5.April 1944
Kommentar 2/2
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BetreffHallo JustinDatum19.7.2010, 8:08 UhrAutorIngrid SchulzTextOh je, da hast du ja was erlebt. Ein echtes Abenteuer. Ich kann nur bestätigen, dass eine Fahrt nach Amsterdam sich lohnt. Ich war auch schon mal dort. Bei der Königin war ich allerdings nicht :)
Kommentar 1/2
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BetreffHey Justin,Datum18.7.2010, 21:41 UhrAutorBettina ZippelTextwir sind früher oft mit unseren Kindern in unser N@chbarland gereist. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.
Dein Schlusswort zu deinem tollen Reisebericht gefällt mir besonders gut.Dicken Sonntagsgruß vonTina
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