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Loy - Altenberge -
Dieses Gebäude ist uns uns bei einer Sonntagspromenade aufgefallen, als uns die Rasteder Gästeführerin die Geschichte der alten Bahnstrecke (Gummibahn) von Oldenburg nach Brake erläutert. Letzte Schienenreste der Bahntrasse mit einem Kesselwagen kann man noch auf dem Schulgelände der Landesfeuerwehrschule Loy besichtigen.
Das historische Herrenhaus Osterberg ist seit 1929 in Händen des Oldenburgischen Landesfeuerwehrverbandes, das Gut selbst soll schon eine 700-hundertjährige Geschichte haben.
Mit übernommen hat die Schule dieses geheimisvolle überdachte Gebäude (1. Foto), welche Tür uns verschlossen blieb. Und sie blieb leider auch am vergangenen Wochenende am Tag der offenen Tür (?) für uns verschlossen. Ein Eiskeller soll sich hier hinter verbergen, ist jedoch wegen den noch laufenden Renovierungsarbeiten für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, sagt man uns.
Eiskeller in Altenberge
So haben wir mal recherchiert und den größten einzigartigsten Eiskeller Europas gefunden und besucht. Er steht im ca. 160 km entfernten Altenberge und wurde 1860 von den Bierbrauern Gebrüder Beuing errichtet. Er diente ausschließlich zur Lagerung des untergärigen Bieres als "überdimensionaler Kühlschrank".
Die drei Etagen des Eiskellers werden durch eine Wendeltreppe erschlossen. Vertikal versetzte Geschosse sind hallenartig miteinander verbunden. Durch die kalten Kellergewölbe führen Gänge und Treppen über die Etagen in einen acht Meter hohen, kirchenschiffartigen Raum hinab. Arbeiter bargen das Eis mit Eissägen und -harken aus nahegelegenen Gewässern und warfen es dann kleingehackt in die zwei Öffnungen der Decke. So hielt sich das Eis bis zu zwei Jahren in der Anlage. Gleich drei solcher Eishallen bildeten den Eiskeller in Altenberge, dazwischen befanden sich die Gär- und Lagerräume - harte Knochenarbeit für das kühle Bier!
Die moderne Kühlschranktechnik setzte sich allmählich ab 1920 durch. Die derzeitige Wirtschaftskrise wurde dem Unternehmen zum Verhängnis und zur Aufgabe gezwungen.
Lange Zeit wurde die Anlage nicht beachtet und so haben sich in den Räumen stark gefährdete Fledermausarten u.a. angesiedelt. In den 90zigern entschloss man sich den Eiskeller, nicht wie in anderen Orten, als Großdisko o.ä. zu nutzen, sondern als Museum und Baudenkmal herzurichten. Wegen der Überwinterung der seltenen Fledermäuse wird die Anlage in den Wintermonaten geschlossen.
Ich bin sehr gespannt, was sich hinter der Tür des Loyer Eiskellers verbirgt?
Das historische Herrenhaus Osterberg ist seit 1929 in Händen des Oldenburgischen Landesfeuerwehrverbandes, das Gut selbst soll schon eine 700-hundertjährige Geschichte haben.
Mit übernommen hat die Schule dieses geheimisvolle überdachte Gebäude (1. Foto), welche Tür uns verschlossen blieb. Und sie blieb leider auch am vergangenen Wochenende am Tag der offenen Tür (?) für uns verschlossen. Ein Eiskeller soll sich hier hinter verbergen, ist jedoch wegen den noch laufenden Renovierungsarbeiten für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, sagt man uns.
Eiskeller in Altenberge
So haben wir mal recherchiert und den größten einzigartigsten Eiskeller Europas gefunden und besucht. Er steht im ca. 160 km entfernten Altenberge und wurde 1860 von den Bierbrauern Gebrüder Beuing errichtet. Er diente ausschließlich zur Lagerung des untergärigen Bieres als "überdimensionaler Kühlschrank".
Die drei Etagen des Eiskellers werden durch eine Wendeltreppe erschlossen. Vertikal versetzte Geschosse sind hallenartig miteinander verbunden. Durch die kalten Kellergewölbe führen Gänge und Treppen über die Etagen in einen acht Meter hohen, kirchenschiffartigen Raum hinab. Arbeiter bargen das Eis mit Eissägen und -harken aus nahegelegenen Gewässern und warfen es dann kleingehackt in die zwei Öffnungen der Decke. So hielt sich das Eis bis zu zwei Jahren in der Anlage. Gleich drei solcher Eishallen bildeten den Eiskeller in Altenberge, dazwischen befanden sich die Gär- und Lagerräume - harte Knochenarbeit für das kühle Bier!
Die moderne Kühlschranktechnik setzte sich allmählich ab 1920 durch. Die derzeitige Wirtschaftskrise wurde dem Unternehmen zum Verhängnis und zur Aufgabe gezwungen.
Lange Zeit wurde die Anlage nicht beachtet und so haben sich in den Räumen stark gefährdete Fledermausarten u.a. angesiedelt. In den 90zigern entschloss man sich den Eiskeller, nicht wie in anderen Orten, als Großdisko o.ä. zu nutzen, sondern als Museum und Baudenkmal herzurichten. Wegen der Überwinterung der seltenen Fledermäuse wird die Anlage in den Wintermonaten geschlossen.
Ich bin sehr gespannt, was sich hinter der Tür des Loyer Eiskellers verbirgt?
Kommentar 1/1
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BetreffHallo SilkeDatum12.9.2010, 17:45 UhrAutorIngrid SchulzTextsehr interessanter Artikel. Wirst du denn erfahren, was sich hinter der Tür des Loyer Eiskellers verbirgt?
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