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Rastede -
Asterix und Obelix werden dieser Tage 50 Jahre alt. Zu den Abenteuern der beiden Gallier gehören Römer und Hinkelsteine ebenso wie Wildschweine und der Zaubertrank. Nicht zu vergessen der kleine Hund Idefix... der in Rastede heute wieder Grund zum Jaulen hätte.<br><br>Denn der kleine weiße Fellträger fühlt sich den Bäumen besonders verbunden und betrauert jeden gefällte Stamm. Im Rasteder Neubaugebiet Südlich Schlosspark wären zurzeit noch keine jaulenden Hundelaute zu hören, aber ein leichtes Schluchzen würde davon künden, dass ein Baum in Gefahr ist.<br><br>Eine 100 bis 120 Jahre alte Eiche, die am Cäcilienring in dem Neubaugebiet steht, soll gefällt werden. Das zumindest hat die Mehrheit des Ausschusses für Bau, Planung, Umwelt und Straßen so vorgeschlagen. Die Eiche solle weichen, weil eine Integration in das Baugrundstück oder eine Verlagerung des benachbarten Kinderspielplatzes auf das "Eichengrundstück" Mindereinnahmen bedeuten würden. Geschützt bzw. gerettet sei der Baum dadurch aber auch noch nicht, sagt das Planungsbüro. Also muss der Baum weichen, sagt der Ausschuss.<br><br>Das Amt für Umweltschutz und Wasserwirtschaft beim Landkreis Ammerland sagt, die Eiche sei "leicht geschädigt" und erfülle nicht die Kriterien eines Naturdenkmals, sei aber ortsbildprägend. Der Naturschutzbund sieht sie als "sehr gesund" und "vital" an.<br><br>Was denken Sie?<br>Soll der Baum weichen, um das Gebiet bebauen zu können?<br>Muss er integriert werden, koste es, was es wolle?<br>Ist die Eiche "nicht von besonderer Eigenart und Schönheit", wie das Amt sagt?<br>Oder sieht er doch "schön" aus, wie Rüdiger Kramer von der SPD zitiert wird?<br>Und was würde Idefix am Ende tun?<br><br>Sagen Sie Ihre Meinung!<br><br><a href="http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_kreis_ammerland_rastede_artikel.php?id=2145118&" target="_blank">Hier geht's zum Artikel.</a>
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BetreffEicheDatum31.10.2009, 12:22 UhrAutorArndt BruhnTextWenn man bedenkt, dass ein ortsansässiger Landwirt mit einigen vorhandenen tausend m² Weideland und altem Baumbestand für die "Versiegelung" einer 400 m² großen Silagefläche nach der gültigen Bauordnung eine Ersatzpflanzug in Form von 8 Obstbäumen zu leisten hat (alternativ einen Hegebusch mit 200 m² anlegen muß). Welche Auflage bekommt dann wohl die Gemeinde für die Beseitigung eines Baumes?Wer Rastede mal in Google Earth betrachtet hat weiß, dass wir hier sehr grün wohnen. Ein Baum macht da den Kohl nicht fett. Der Aufwand der diese Diskussion begleitet (Ratssitzungen, Fahrtkosten der Mitglieder, Zeitaufwand etc.) könnte m.E. durchaus sinnvoller genutzt werden.euer N@chbar Arndt.
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BetreffEicheDatum31.10.2009, 11:25 UhrAutorHolger RaßTextKeiner der Gründe, die für die Beseitung des Baumes sprechen sollen, ist für mich wirklich nachvollziehbar.Bei dem in "schönstem Amtsdeutsch" geschriebenen Satz, eine Eiche dieser Art stelle keine Seltenheit dar, sei "nicht von besonderer Eigenart und Schönheit" und erfülle nicht die Kriterien eines Naturdenkmals, kommt mir die Galle hoch und ich kann dazu nur sagen:"JEDER Baum ist von besonder Eigenart und Schönheit!" Ich fürchte, irgendwann kommt der Tag, an dem es Bäume NUR noch als Naturdenkmal gibt. Zum Glück muss ich den wohl nicht mehr erleben.Den Befürwortern der Beseitigung kann man gar nicht laut genug zurufen:"Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur!"Holger Raß
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BetreffEicheDatum30.10.2009, 20:21 UhrAutorBettina ZippelTextLieber Herr Schwarz,
für Idefix, Lissy und Lotte ist es schade um jeden Baum, der gefällt wird in Rastede. Auf die Diagnosen der Ämter müssen wir natürlich vertrauen, denn sie wissen, was sie tun.....oder nicht?Bettina Zippel
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Betreffalte EicheDatum30.10.2009, 19:46 UhrAutorOttmar LazarTextMoin Herr Schwarz! Auch ich habe den Artitkel heute in der Zeitung gelesen, habe mich über die Absichten des Bauauschusses sehr geärgert und bei mir gedacht: Das ist wieder typisch für Rastede. Denn hier bei uns in der Gemeinde wird schon lange nur noch das gemacht was einige "Einflussreiche" sich vorgenommen haben. Die Meinung der Bevölkerung ist scheinbar nicht mehr gefragt.Einigen Ratsherren ist scheinbar abhanden gekommen das WIR, die Bewohner unseres schönen Dorfes die Gemeinde darstellen und auch nur WIR die "Herrschaften" ins Rathaus gewählt haben um UNS vertreten zu lassen und nicht um ihre Wünsche und Gepfogenheiten aushalten zu müssen. Sei es das schnelle zustande kommen einer Mehrheit für ein Gewerbegebiet,( in einer Moorlandschaft!!!!) über das heutige Aussehen des Kögel-Willms Platzes bis hin zur Abicht einen gesunden Baum zu fällen. Es würden Sanierungskosten anfallen, von Mindereinahmen wurde berichtet, kommt es den wirklich auf jedes noch so kleine Grundstück an? Wäre nicht eine Befragung der Nachbarschaft des noch lebenden Baumes angebracht? Unter Bürgernähe stelle ich mir was anderes vor. Hoffnung auf das Überleben der Eiche hat: Ottmar Lazar
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BetreffEicheDatum30.10.2009, 18:35 UhrAutorAnja v. Waaden-ArnkenTextIch habe heute morgen auch den Artikel in der NWZ gelesen und wurde unwillkürlich ärgerlich.
Ich kenne die Eiche da ich öfter mit meinem Hund mit dem Fahrrad an dem Baum vorbeikomme und ihn schon einige Male bewundert habe. Eigentlich bin ich bisher davon ausgegangen daß der Baum mit Absicht noch nicht gefällt wurde und war begeistert daß ein solch schöner Baum nicht einem Neubaugebiet weichen muß.
Deshalb bin ich auch über die Fällabsicht verärgert, wenn man überlegt was der Baum schon alles gesehen hat.... Was sagt den der direkte Anwohner zu der geplanten Fällaktion??? Als der das Baugrundstück erworben hat war der Baum doch auch schon da, hat der Baum vielleicht sogar seine Auswahl positiv beeinflußt?
Ich würde es sehr traurig finden wenn ein solch schöner und anscheinend gesunder Baum gefällt wird. Vielleicht sollte man ihn lieber als Treffpunkt sehen für die neue Siedlung, ein, zwei Bänke zum Verweilen aufstellen, noch ein paar Blümchen dazu...
Es sollten mal die Bewohner des Baugebiets gefragt werden, ich denke viele möchten den Baum behalten.
Das Zitat von Frau Lammers in dem Artikel ist ja auch sehr interessant, war sie nie Kind? Hatte sie nie das Vergnügen sich mal an einen Baum zu lehnen? An ihm Verstecken zu spielen? Wo läßt die gute Frau wohl ihre Kinder spielen, in der gesicherten Gummizelle? Ich muß Herrn Kramer Recht geben, wie gefährlich ist dann wohl der Waldkindergarten ;-)!!!!!
Meine Familie und ich sind dann ja auch absolut lebensmüde, wir haben auf unserem Gartengrundstück ca. 15 über 100-jährige Eichen und Buchen, einige davon stehen nicht mal 10 Meter von unserem Haus entfernt, trotzdem lassen wir unsere Kinder ohne Schutzhelm in den Garten! Sogar uns selber setzen wir uns täglich der großen Gefahr der riesigen Bäume aus (grins).
Ich finde der Baum muß bleiben, egal was das kostet, die Gemeinde hat doch in den letzten Jahren einiges an Baugebieten verkauft und da wird doch wohl ein wenig Geld für die Erhaltung des Baumes übrig sein, oder?
Würde mich freuen wenn noch mehr N@chbarn meiner Meinung wären!
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