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Rastede -
Mein Mann und ich hatten gerade unser Trennungsgespräch. Nebenbei lief der Fernseher und ich sah diese Bilder. Alles war so unwirklich, wie in einem Science-Fiction-Film. Schon kam ein Anruf von meiner Freundin: "Mach mal den Fernseher an!"
Ja, die Welt hielt inne und nachher war nichts mehr so, wie es vorher war.
Das Jahr 2001 kündigte sich schon so dramatisch an. In diesem Jahr hatte ich 5 Todesfälle in der Familie und im Freundeskreis zu beklagen. Dann die Trennung und kurz darauf starb auch noch mein Vater.
In den Jahren danach unterhielt ich mich mit vielen Menschen, denen es in diesem Jahr ähnlich erging.
Mich würde interessieren, wie es euch ging an diesem Tag vor 9 Jahren und ob sich für euch die Welt danach verändert hat.
Ja, die Welt hielt inne und nachher war nichts mehr so, wie es vorher war.
Das Jahr 2001 kündigte sich schon so dramatisch an. In diesem Jahr hatte ich 5 Todesfälle in der Familie und im Freundeskreis zu beklagen. Dann die Trennung und kurz darauf starb auch noch mein Vater.
In den Jahren danach unterhielt ich mich mit vielen Menschen, denen es in diesem Jahr ähnlich erging.
Mich würde interessieren, wie es euch ging an diesem Tag vor 9 Jahren und ob sich für euch die Welt danach verändert hat.
Kommentar 5/5
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Betreff11. SeptemberDatum8.9.2010, 22:47 UhrAutorEva StaschenTextJa, es war das Grauen! Ich führte ein für mich sehr wichtiges
Telefonat, mein Gesprächspartner, bei dem der Fernseher lief,
schrie mit einem Mal ganz laut auf und dann zu mir: "Machen Sie den Fernseher an!", und legte auf! Was ich dann sah, erschien mir auch, wie Ingrid schrieb,
wie in einem Science-Fiction Film! Unfassbar! Doch es war Realität!
DAS vergißt man NIE!
Kommentar 4/5
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Betreff11. September 2001Datum8.9.2010, 20:37 UhrAutorTanja Brunßen-GerdesTextHallo Ingrid, ich kann mich auch noch sehr gut erinnern was ich da gemacht habe, als ich damals noch Arbeiten ging, war ich gerade mit unseren Altgesellen in einen Treppenhaus in Oldenburg in der Herbertstr. zu streichen. Plötzlich rief mich mein Kollege als er das im Radio hörte. Wir konnten das garnicht glauben, wir dachten das wär ein Scherz, aber leider stimmte das nicht. Ich habe dann nach Feierabend meinen ersten Computer gekauft und konnte den gleich mit nach Hause nehmen aber so groß war die Freude bei mir dann auch nicht , da sich gegen Abend noch eine dicke Erkältung bei mir ausbrach und ich ziemlich früh ins Bett gegangen war. Tja sowas vergisst man nicht so schnell. Wenn ich heute so darüber nachdenke, ist es echt schlimm, was die Menschheit heut zu Tage alles macht!!! Ich bewundere immer noch die Feuerwehrmänner die mit den Turm zusammen rutschten und lebend raus kamen. Das ist für mich ein echtes Wunder!
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Betreff11. September 2001Datum4.9.2010, 14:53 UhrAutorAnja v. Waaden-ArnkenTextHallo Ingrid,auch ich erinnere mich noch genau an diesen schlimmen Tag. Meine Großmutter hatte an dem Tag ihren 80. Geburtstag. Ich wartete zu Hause auf meinen Mann der noch auf der Arbeit war, wir wollten meine Großmutter gemeinsam besuchen. Um die Wartezeit zu überbrücken hatte ich den Fernseher angestellt und wollte ein wenig \\"zappen\\". Plötzlich wurde das Programm unterbrochen und es wurde über diese Katastrophe berichtet. Ich war wie gelähmt und konnte es gar nicht glauben was da passierte. Die armen Menschen, sie taten mir unendlich leid. Beim Geburtstag meiner Großmutter gab es natürlich auch nur dieses Thema und selbstverständlich lief auch dort die ganze Zeit der Fernseher. Die Stimmung war gedrückt und nicht wirklich so wie sie beim Geburtstag hätte sein sollen. Für mich persönlich hat dieser Anschlag keinen Einfluß auf mein Leben gehabt.
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Betreff11. September 2001Datum4.9.2010, 10:49 UhrAutorJustin HibbelerTextHallo Ingrid,
Meine Erinnerung an diesen Tag ist nur noch sehr schemenhaft. Ich war ja gerade einmal neun Jahre alt und konnte die Bedeutung dieses Anschlags natürlich überhaupt nicht einordnen. Ich weiß aber, dass ich zuhause war und plötzlich sämtliche TV-Stationen ihr Programm unterbrachen. Ja, wahrlich schlimme Erinnerungen. Aber so hat sich in meinem eigenen Leben nicht viel geändert, da ich ja quasi von da an mit dem Wissen über den 11. September aufgewachsen bin. Unsicherheit habe ich (wenn ich auch rückblickend und aktuell anders denke) nicht verspüren können. Das Interesse liegt als Teenager eben weniger im Feld der Politik.
Gruß,
Justin
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Betreff11. SeptemberDatum3.9.2010, 9:27 UhrAutorChristian SchwarzTextHallo, Ingrid,
ich habe damals ein Praktikum bei einer Zeitung in Budapest gemacht. Während der Anschläge war ich unterwegs zu einem Gespräch. Ich habe beinahe nichts davon mitbekommen, zumal ich die Ungarn, die sich um mich herum über das Thema unterhalten haben mögen, nicht verstanden habe. Am Abend wurden in der U-Bahn Extrablätter der Budapester Metro-Zeitung verteilt, in denen ich erstmals die Bilder gesehen habe. Das war schockierend, der gesamte Bahnsteig war voller Menschen, die lautlos in die Zeitung vertieft waren. Als wäre gerade ein Krieg ausgebrochen.
Für mich persönlich hat sich durch die Attentate nichts verändert. Ich denke, auch für die meisten anderen Menschen nicht. Die Zeit danach war von Unsicherheit geprägt, die aber aus meiner Erinnerung schnell wieder vorbei war. Generell ist seitdem das Thema Terrorismus natürlich weit nach oben in der politischen Agenda gerückt, und zwei Kriege wurden (und werden) in diesem Namen geführt. Insofern hat der 11. September weltweit eine Menge verändert.
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